Black Sails: Das Geisterschiff

Heute stellen wir euch „Black Sails: Das Geisterschiff“ vor. Das Spiel gehört zur Gruppe der Point-and-Click-Adventure und ist im April 2010 erschienen. Werden die meisten Spiele in der heutigen Zeit für verschiedene Spiele-Plattformen released, wurde das in Deutschland entwickelte Spiel ausschließlich für Windows PCs rausgebracht.

Black Sails: Das Geisterschiff
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

Die Handlung von Black Sails spielt im Jahr 1884. Die junge Reporterin Anna ist auf Geschäftsreise, doch plötzlich sinkt das Schiff. Mit einem anderen überlebenden Passagier namens Lex klettern die beiden auf ein Segelschiff dass ihre Hilferufe nicht erwidert hat. Dort wird Anna sehr dunkle Geheimnisse aufdecken können. Sie wird auf dem Schiff viele verteilte Tagebuchseiten finden, in denen immer wieder der Name Fiona vorkommt. Von Albträumen geplagt, in denen Fiona vorkommt, wird Anna trotzdem das Geheimnis lüften, obwohl sie zum Schluss ihren eigenen Verstand nicht mehr trauen kann.

Black Sails Gameplay: Schiffbruch mit einem Schnösel

Am 4. Januar 1884 sinkt die Mary Celeste, ein Passagierdampfer. Ca. zwölf Jahre später nach dem Auffinden des Schiffes beginnt Black Sails, also etwas zeitversetzt. Ihr schlüpft in die Rolle von Anna, eine Journalistin der New York Times, die auf einer Geschäftsreise nach Portugal Schiffbruch erleidet.

Nach Stunden langem herum treiben auf dem Meer kann sie sich auf ein verlassenes Segelschiff retten. Ein weiterer Passagier konnte sich auch auf das Segelschiff retten, sein Name ist Lex. Doch eine große Hilfe wird Lex nicht sein, denn er möchte eine Gegenleistung dafür dass er Anna hilft. Aber Anna ist keine der zimperlichen Sorte, nach dem nächsten Streit liegt Lex unter ein paar Kisten begraben. Nun ist er der um Hilfe bettelt, denn er ist schwer verletzt. Aber Anna wird ihn ohne Widerworte helfen. Sie besorgt Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial und versorgt damit seine Wunden.

… auf Spurensuche

Black Sails: Das Geisterschiff - Screenshot aus dem SpielErste Hinweise auf die ehemalige Crew liegen dem Spieler direkt vor seinen Füßen, denn immer mal wieder findet ihr eine Tagebuchseite oder eine Notiz. Es wird über streit der Crew, Medikationseinheiten und seltsame Geschehnisse auf dem Schiff berichtet.

Trotz voranschreiten weisst du nie genau wo du bist, denn der Kompass und andere Instrumente spielen auf dem Schiff komplett verrückt. Somit werden wichtige Dinge erst sichtbar wenn man etwas in dem Raum herumwandert.

In den Fußstapfen von Fiona

Immer wieder wenn Anna den Flur auf und ab läuft um nachzudenken, erscheint ganz plötzlich ein Quietschen und die Kameras zoomen an Anna vorbei. Denn hinter ihr steht ein grusliger Matrose mit einem sehr dreckigen grinsen im Gesicht. Wenige Sekunden später ist er auch schon wieder verschwunden. Nach einiger Zeit verliert Anna sogar das Bewusstsein und der Bildschirm färbt sich weiß. Als der Bildschirm wieder dunkler wird, steuert ihr ein kleines Mädchen. Bei diesem kleinen blonden Mädchen handelt es sich um Fiona, die schon mehrmals in den Tagebucheinträgen Erwähnungen fand.

Bei Fionas Szenen scheint es sich um Rückblendungen zu handeln. Sie scheint sich auf dem gleichen Schiff zu befinden, doch sie ist auf der Flucht vor einem Mann mit einem weißen Kittel. Da Fiona keine sonderliche Muskelkraft besitzt und auch nicht lesen kann, müsst ihr versuchen euren Verfolger mit Tricks zu entkommen. So spritzt sie dem Mann im weißen Kittel Ethanol in den Augen, so kann der Doktor für einige Zeit nichts mehr sehen und Fiona kann erst einmal entkommen.

Fiona wirkt genauso lebendig wie Anna und Lex. Wenn ihr sie stehen lasst und nichts tut, dann wandert ihr Blick ängstlich durch den Raum. Durch Luisa Wietzorek ihre Synchronisation wirkt der Auftritt von Fiona noch viel überzeugender. Die Sätze kommen ihr so flüssig über die Lippen, als hätte sie sich diese gerade erst einfallen lassen.

Gut Strukturiert, statt nervige Details

Screenshot aus dem Adventure Black Sails: Das GeisterschiffAlles ist sehr gut durchdacht, da die Entwickler Deck13 sich Mühe gaben und keine unnötigen Gegenstände oder Menüs eingebaut sind. Nur nutzbare Dinge sind kenntlich gemacht und lassen sich benutzen, die anderen lassen sich nur betrachten. Gegenstände lassen sich mithilfe des Lupen-Symbols im oberen linken Bildschirmrands genauer untersuchen.

Im Tagebuch stehen nützliche Hinweise, wenn ihr das Spiel am nächsten Tag wieder startet. Und das schlanke Rätseldesign passt zum Spiel. Wenn man nicht mehr weiter weiß, so packt Anna in ihren Monologen kleine Hinweise mit ein. Sogar der Schnösel Lex gibt dir ab und zu ein kleinen Tipp.

Um Black Sails spielen zu können, darf der PC nicht all zu schwach sein. Die Spieleentwickler von Deck 13 empfehlen einen Prozessor mit 2,8 Gigahertz, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine DirectX 9 kompatible Grafikkarte mit wenigstens 256 MB Grafikspeicher. Die Mindestvoraussetzung ist ein CPU mit 2 Gigahertz und 128 MB Speicher. Das sollte im Jahr 2021 jedoch kein Problem darstellen, da selbst kleinere Tablets diese Voraussetzungen erfüllen.

Fazit zum Spiele-Review von „Black Sails: Das Geisterschiff“

Durch eine gruselige Grundstimmung ist „Black Sails: Das Geisterschiff“ ein perfekter Thriller. Trotz einer kurzen Spielzeit von nur sechs Stunden ist das Spiel dennoch ein gelungenes Rätselspiel. Die Charaktere kommen zwar geheimnisvoll rüber, aber dennoch sind sie sehr glaubwürdig. Die Atmosphäre wirkt beklemmend und es gibt viele Schockmomente auf der realistischen Schiffskulisse. Die Bedienung ist zwar einfach gehalten, doch es steckt viel liebe im Detail. Die Synchronisation ist äußerst gut gelungen und der Thriller Soundtrack ist sehr anregend und stimmungsvoll. Im großen und ganzen ist das Game eine tolle Abwechslung und macht sehr viel Spaß.

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