Drumline – Halbzeit ist Spielzeit

Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“ ist ein amerikanischer Film aus dem Jahr 2002. Allerdings fand der deutsche Kinostart erst am 18. März 2004 statt. Dazwischen war „Drumline“ für sechs Preise nominiert, konnte aber keine der Trophäen abgreifen. Zwei der Nominierungen waren bei dem MTV Movie Award in der Kategorie „Breakthrough Male Performance“ sowie der Kategorie „Bester Kuss“.

Drumline [OV]
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren

In der musikalischen Komödie „Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“, die wir euch heute auf Stadtgame vorstellen, geht es um einen jungen Menschen aus Harlem. Er ist Drummer in der Marschkapelle der eigenen Universität. Devon Mikes gibt für seine Gruppe einen ungewohnten Takt an. Seine Lehrer und viele andere sehen ihn als Meister an den Snare Drums.

Drumline – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Über eine Länge von 113 Minuten führte Charles Stone III Regie in der musikalischen Komödie „Drumline – Halbzeit ist Spielzeit„. Es konnte eine akzeptable Altersfreigabe ab 6 Jahre erreicht werden. Das Drehbuch zu den Drums schrieben Shawn Schepps und Tina Gordon Chism.

Kameramann Shane Hurlbut stammt ebenfalls aus Amerika und filmte für „Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“ keine bekannten Stars. Trotzdem war die Verfilmung der Komödie ein respektabler Hit in den USA, mit 57 Millionen US-Dollar Einnahmen. Da stellten sich viele Filmliebhaber die Frage, warum der Film erst so spät in die deutschen Kinos kam? Zu sehen war Nick Cannon als Drummer Devon Miles. Zoë Saldaña verkörperte die Freundin Laila im Film. Orlando Jones stellte Doktor Lee dar und Leonard Roberts ist als Lehrer Sean Taylor vor der Kamera erschienen.

Die Produktion wurde von Timothy M. Bourne, Jody Gerson und Wendy Finerman geleitet. Einzelne Szenen erhielten ihren guten Schliff im Schnitt von Patricia Bowers und Bill Pankow. Die Musik zum Film stammt von John Powell.

Zusammenfassung & Story vom Film „Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“

Devon Miles ist talentiert. Er liebt Musik und besonders Drums. Aufgrund dieser Begabung bekommt der Schüler ein Stipendium für die Universität. Es ist die berühmte A & T Universität in Atlanta. Seine guten Fähigkeiten schützen ihn nicht, um Probleme mit dem Leiter der Band zu bekommen. Devon mag es nicht, sich an die Spielregeln zu halten.

Eine Regel lautet, jeder Musiker muss Noten lesen können und dem vorgeschriebenen Verlauf folgen. Eine weitere Sache, die ihn stört, ist, dass die Neuankömmlinge militärisch gedrillt werden. Morgens müssen alle sehr früh aufstehen. Devon spielt nach Gefühl, er kann keine Noten lesen, was aber noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist.

Inoffizielle Schulregeln lauten, dass die Abweichler der Normen eine Glatze verpasst bekommen. Auf dem Campus dreht es sich insgesamt um Musik. Es werden auch Tänzer ausgebildet. Eine der Anwärter ist Laila und Devon verliebt sich in sie. Im Laufe der Zeit wird Devon noch besser im Drummen und möchte seinen Lehrer Shawn Taylor damit beeindrucken. Die Fähigkeiten lassen ihn in die höchste Musikklasse aufrücken.

Während des nächsten Auftritts spielt er einen perfekten Solopart. Beim zweiten Auftritt spielt er seinen Solopart erneut. Mit dem Erfolg im Rücken gerät Devon in eine Schlägerei mit dem Solisten der konkurrierenden Band. Als Folge wird er aus der Band ausgeschlossen. Dabei wird öffentlich bekannt, dass er keine Noten lesen kann. Was einem Rauswurf aus dem Internat nach sich ziehen würde. Das ist der Punkt, an dem Devon anfängt, einzubrechen und Noten lesen zu lernen.

Devon trifft im Bandraum auf den Lehrer Taylor, der gerade selbst übt. Er fordert ihn heraus und gewinnt, was durch das Notenaufzeichnungsgerät bewiesen werden kann. So ist die Darbietung erneut abspielbar. Taylor ist von dem Multitalent begeistert. Beide gehen zum Direktor und bitten um Entschuldigung für das schlechte Verhalten.

Gemeinsam unterbreiten sie einen Vorschlag für das bevorstehende Musikfestival. Zum Glück findet der Direktor gefallen an der Idee. Als Ergebnis üben Taylor, der Direktor und Devon mit der Band. Der Lehrer und Devon werden Freunde, was gute Auswirkungen auf den Charakter des Quertreibers hat.

Durch die damalige Schlägerei konnte Laila ihren Eltern Devon nicht vorstellen, denn Mama und Papa waren anwesend bei diesem Vergehen. Das Musikfestival rückt immer näher. Mithilfe der überragenden Leistungen von Devon kam seine Band ins Finale. Mit genau diesen Drums wollen die Bandmitglieder nun gewinnen. Natürlich gewinnt die A & T Universität mit ihrem Star Devon, sodass sie ihn wieder in die Meisterklasse P1 aufnehmen. Mit diesem Können sind auch Lailas Eltern zufrieden.

Kritiken und Fazit zum Film „Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“

Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“ verfügt über eine abstruse Grundprämisse. Selbst der pädagogische Effekt sei dahingestellt. Ein Querkopf, der mit seinem Verhalten durchkommt und zum Liebling wird. Die Geschichte ist alt, aber das Umfeld ist zumindest neu. Allerdings verläuft alles nach Schema F. Laila, die Freundin des Hauptcharakters Devon, leitet die Cheerleader-Tanzgruppe. Durch einen strengen und humorlosen Lehrer, der sich völlig überraschend als einsichtig und weise zeigt. Daraufhin seinem Schützling den richtigen Weg weist.

Trotzdem muss erwähnt werden, dass die Leistungen des Lehrers, Orlando Jones, gut sind und er für eine solche Rolle gut einsetzbar ist. Die Trommelauftritte sind allerdings sehr eindrucksvoll inszeniert. Viel Mühe wurde sich mit der Choreografie gemacht. Deshalb ist die letzte halbe Stunde ein wahres Trostpflaster für die vorangegangenen schlechten Leistungen. Auf dem Festival ist ein furioses Spektakel zu bewundern, was überhaupt nicht kitschig mit dem letzten Trommelschlag endet. „Drumline – Halbzeit ist Spielzeit“ ist keine humorvolle Teenagerkomödie, sondern ein ernster Film. Es kommt eine romantische Kussszene vor und sinnliche Tanzbewegungen, aber kein Sex.

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