Eintauchen in andere Welten: Hintergrundgeschichten als Erfolgsfaktor für Slotgames

Hintergrundgeschichten von SlotgamesSlotgames blicken auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Vor über 100 Jahren, genauer gesagt im Jahr 1887, wurde in San Francisco der erste bekannte Spielautomat entwickelt. Charles Fey heißt der Erfinder des Automatenspiels, wobei die ersten Vertreter dieses Genres natürlich noch Welten von dem entfernt waren, was moderne Slotgames ihren Fans heute zu bieten haben. Mittlerweile sind Spielautomaten aus den niedergelassenen Spielbanken ebenso wenig wegzudenken, wie aus Online-Casinos. Ganz gleich, wie breit gefächert das Angebot in einer analogen oder digitalen Spielhalle auch sein mag, mindestens ein Spielautomat gehört immer dazu. Die große Auswahl beim 888casino zeigt beispielsweise, wie beliebt diese Spielvariante ist.

Die Erfolgsgeschichte der Slotgames basiert aber nicht nur auf den heute um ein Vielfaches komplexeren und vielseitigeren Spielmodi und Gewinnmöglichkeiten. Einen wesentlichen Beitrag zum kometenhaften Aufstieg der Slots leisten auch die Hintergrundgeschichten, in die das Spiel aus Walzen und Symbolen heute eingebettet wird. Ganze Welten umgeben die thematisch gestalteten Symbole. Je nach Spiel ist es sogar möglich, eine ganze Rahmenhandlung zu erleben, in die einzelne Spielmodi eingearbeitet werden. Das alles wird begleitet von stimmungsvoller Hintergrundmusik, die die Atmosphäre komplett macht.

Wenn Slotgames Geschichten erzählen

Es mag zunächst befremdlich klingen: Slotgames, die eine Geschichte erzählen. Im Grunde genommen geht es doch nur um eine bestimmte Anzahl von Walzen, auf denen sich Symbole drehen. Viel Raum für phantasievolle Geschichten scheint der grundlegende Mechanismus von Slotgames nicht gerade zu bieten. Und doch wollen Spielefans heute weitaus mehr als ein Spielsystem mit festen Regeln und Gewinnmöglichkeiten. Durch ihre gesamte Geschichte hindurch waren zumindest optische narrative Elemente ein wichtiger Teil von Slotgames. Gerade Online-Casinos haben in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung diesbezüglich erlebt. Echte Gamingfans würden wahrscheinlich immer noch mit Empörung reagieren, würde man behaupten, dass moderne Slotgames den phantasievollen Welten der großen Browsergames beinahe in Nichts mehr nachstehen. Es ist allerdings kaum zu leugnen, dass die einst so nüchternen Spielautomaten sich langsam aber sicher aus dem Schatten von Spieleklassikern wie World of Warcraft und anderen Genrebegründern zu lösen scheinen.

Aber wie kann es gelingen, eine eher einfache Spielmechanik in eine komplexe Hintergrundgeschichte einzubetten? Wie gelingt den Spieleentwicklern der Spagat zwischen sich immer wieder drehenden Walzen und Geschichten, die sich weiterspinnen und den Spieler auf eine Reise mitnehmen sollen? Tatsächlich ist Storytelling in Slotgames noch eine sehr junge Entwicklung. Man könnte sagen, dass erst mit der 2019 auf den Markt gebrachten Spielreihe „Kingdoms Rise“ ein neues Genre im Bereich der Automatenspiele begründet wurde.

Spieleentwickler stellt die neue Spielumgebung vor besondere Herausforderungen. Der Sprung von der Entwicklung interessanter Spielmodi zur Integration von Charakterentwicklungen, erzählerischen Konflikten, sich immer weiterspinnenden Handlungssträngen und konkreten Aufhängern für das Fortlaufen der Handlung, scheint gewaltig. Und doch ist er essenziell für ein Genre, das seit Jahrzehnten immer stärker boomt. Wer sich auf einem so dynamischen Markt wie dem der Slotgames von der breiten Masse abheben möchte, muss eben mit mehr aufwarten als mit innovativen Symbolen und immer vielfältigeren und komplexeren Spielmodi. Inzwischen fordern auch Slotgame-Fans eine Unterhaltungsebene, durch die das Spielen zu einem tiefgreifenden Erlebnis wird.

Tom Wood, Chief Creative Officer bei Scientific Games Digital erklärt, wie sich eine Geschichte selbst auf dem begrenzten Spielfeld der Walzen entspinnen kann:

„Der interaktive Prozess beginnt mit einer Story. Wir bestimmen, wer die handelnden Charaktere sind, warum diese wichtig sind und was sie tun. Das Setting ist an dieser Stelle mindestens ebenso relevant. Im Rahmen traditioneller narrativer Möglichkeiten ist das nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten. Dennoch stellt dies eine wichtige Grundlage für alle ästhetischen Elemente dar, die letztendlich das vollendete Spiel ausmachen: Musik und Audioeffekte, Artwork, Animationen. Gleichzeitig dient es als Basis für die Spielmechaniken. Im fertigen Produkt spielen alle diese Elemente zusammen.

Der Hauptcharakter in einem Slot ist immer der Spieler. Dieser hat in der Hand, was wie erzählt wird. Er ist der direkte Rezipient für alles, was im Spiel passiert. Das Format ist diesbezüglich einzigartig. Die Geschichte baut sich rund um die Entscheidungsmöglichkeiten des Spielers auf, also um das Drehen, Setzen und den Gewinn. Jeder hat eine individuelle Motivation, Slots zu spielen – genau wie jeder Leser seine eigenen Gründe hat, ein bestimmtes Buch auszuwählen.

(Übersetzt, Quelle: SG Digital: “Narratives in Slots – how to tell a great story”)

Das Spielerlebnis wird bei Slotgames also stark auf den Spieler als Hauptfigur und lenkendes Element abgestimmt. Ein stimmiges Ganzes zu schaffen, das den Spieler immer wieder mitnimmt in eine atmosphärisch dichte Welt, ist der Anspruch, dem moderne Slots gerecht werden müssen. Eine komplexe Aufgabe, deren Bewältigung sich am Ende aber auszahlen dürfte.

Warum Hintergrundgeschichten ein Erfolgsfaktor sind

Wer sich in einem der renommierten Online-Casinos einloggt, wird auf den ersten Blick beinahe erschlagen von der Vielfalt an Möglichkeiten. Neben klassischen Tischspielen wie Roulette, Poker und Baccarat stellen die Slots häufig die größten Auswahlmöglichkeiten im Repertoire. Dass die Automatenspiele inzwischen auch mit einer komplexen Hintergrundwelt aufwarten, ist zwar ein noch junges Phänomen, das bei Spielern allerdings bereits auf breite Zustimmung stößt.

Eine detaillierte Storyline verleiht dem Spiel Tiefe. Es erhält eine ganz eigene Atmosphäre, die weit über einfache Spielmechanismen hinausgeht. Der Spieler wird durch komplexe Hintergründe auf einer emotionalen Ebene abgeholt, die viel mehr anspricht als nur die Spannung und den Nervenkitzel beim Glücksspiel. Die Identifikation mit wichtigen Charakteren, wiederkehrende Erzählelemente und eine ansprechend aufgebaute Hintergrundwelt, kreieren eine Stimmung, die das Interesse des Spielers auch langfristig binden und immer wieder neu entfachen kann.

So nehmen sich moderne Slotgames ein Beispiel an den Dauerbrennern auf dem Gebiet der MMORPG’s, der Adventure- und der Strategiespiele und entwickeln immer neue Ideen, um das Beste aus beiden Welten zu einem gelungen Spielerlebnis zu verbinden.

Kingdoms Rise: Dieses Slotgame entführt in phantastische Welten

Kingdom Rise: Reign of Ice SlotEs ist vielleicht etwas hoch gegriffen, bei einem noch so jungen Phänomen von einem Pionier zu sprechen, doch der erste Slot, der spürbar auf neuen Pfaden wandelt, ist wohl „Kingdoms Rise“ aus dem Hause Playtech. Erst 2019 brachten die Entwickler die erfolgreiche Spielereihe auf den Markt. Insgesamt sechs Slots können Spieler inzwischen ausprobieren. Namen wie „Forbidden Forest“, „Sands of Fury“, „Guardians of the Abyss“ und „Reign of Ice“ lassen schon auf den ersten Blick vermuten, dass es sich um ein Fantasy-Setting handelt. Allerdings sind auch Elemente aus anderen Genres erkennbar, denn die Wüstenlandschaft in „Sands of Fury“ ist eher dem Sci-Fi-Genre entlehnt, während die Unterwasserwelt in „Guardians of the Abyss“ futuristischen Charme hat.

Die sechs Slots stehen für Teilabschnitte einer Karte, die zusammen eine Fantasywelt mit verschiedenen Regionen ergeben. Das Gimmick für echte Gaming-Fans: Im Spiel tauchen immer wieder Charaktere auf, die eine besondere Rolle innerhalb der Fantasywelt einnehmen und die Entwicklung des Spiels, die Gewinnchancen und die Ausschüttung von Boni beeinflussen.

Damit dürfte „Kingdoms Rise“ eines der ersten Slotgames sein, die die Brücke schlagen zwischen klassischen Automatenspielen und Computerspielen mit Rollenspiel- oder Adventure-Charakter. Den Spieleentwicklern gelingt dadurch, sich eine neue Zielgruppe zu erschließen und zwei bisher so unterschiedliche Genres narrativ zu vereinen.

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