Heroes of the Storm » das Review zum Kult MOBA

Heroes of the Storm ist ein kostenfreies verfügbares und auch teamorientiertes Strategiespiel, in dem der Spieler online die Kontrolle über seinen Helden übernimmt. Das Spiel ist gehört zum Genre der MOBA Games (Multiplayer Online Battle Arena). In jeder Spielrunde, die im Schnitt etwa 20 bis 30 Minuten andauert, kann ein neuer Kämpfer gewählt werden. Noch mit vier anderen Mitspielern kämpft ein Spieler gegen ein weiteres Team mit fünf Spielern, welche eine gänzlich andere Aufstellung besitzen können.

Wie auch beim Fußball gibt es besondere Positionen, die die Spieler annehmen können. Jene auf Angriff orientieren Assassinen, die abwehrenden Krieger, die heilsamen Unterstützer und „Spezialisten“, die unterschiedliche Talente haben. Normalerweise ist ein sicheres Team hier erfolgreicher, aber es ist auch möglich, mit fünf Spielfiguren derselben Gruppe anzutreten. Ein Ziel ist die feindliche Basis zu zerstören. Wie das geschieht, hängt allerdings nicht nur von dem Team, sondern auch von dem Schlachtfeld ab, das verschiedene Eigenheiten aufweist.

Der Spielablauf und die Teamarbeit

Das Sichtfeld eines Spielers ist in „Heroes of the Storm“ stark beschränkt. Lediglich ein gewisser Radius um den Avatar und auch die Avatare der Mitglieder des Teams und der eigenen Grundlage ist sichtbar. Der Rest auf der Karte ist allerdings von Nebel abgedeckt, welcher die Bewegungen der Gegner verdeckt. Das führt dazu, dass die Bewegung der Truppen einer der Schwerpunkt ist. Die Kommunikation über eventuelle Hinterhalte aller Gegner ist daher auch unerlässlich.

Sollte hier der Held besiegt werden, erscheint dieser einige Sekunden später in der eigenen Grundlage wieder. Die Zeit des Wartens verlängert sich mit der Zeit in der Runde. Die Maschinerie sorgt vor allem dafür, dass die Spiele nicht lange dauern. Wenn der Gegner besiegt ist, wird das gesamte Team mit Erfahrungspunkten belohnt, die die Stufe in dieser Runde aufstockt. Je höher die Spielstufe, desto stärker ist auch das Team. Die Spielerfahrung kann jedoch auch anders eingesammelt werden. Durch das Töten von nicht spielergesteuerten Lebewesen oder auch das Zerstören jener feindlichen Basis, ist dies möglich.

Das Team mit der tieferen Stufe erhält den Nachteil, welcher sich im Kampf verschiedenen stark ausdrücken kann. Ichbezogene Phasen einzelner Spieler, die zum Beispiel häufig von ihrem Gegner besiegt werden, können damit dem gesamten Team schaden. Jedoch kann das Team durch die Leistung alle Fehler einzelner Mitglieder des Teams genauso gut wieder ausbügeln. Auf jedem Fall ist eine große Teamfähigkeit hierbei gefordert.

Dieses teamorientierte Gameplay ist eine große Einstiegshürde für die neuen Spieler. Viele sind eine derartige Spielweise jedoch nicht gewohnt. Mangelndes Wissen oder auch fehlender Willen helfen gegen das Unbehagen im Spielerteam. Wenn ein Mitspieler hier ständig Fehler macht, wird er nicht nur aus dem Spiel sanktioniert, sondern bekommt auch den Frust des Spielerteams. Dies kann sich hierin ausdrücken, dass das Spielerteam demjenigen auch nicht weiter hilft, bis hin zu verbalen und heftigen Beleidigungen. Jedoch ist dies kein eigenes, sondern eine genreeigene Eigenschaft, was auch in anderen Spielen wie zum Beispiel Dota 2 oder League of Legends auftritt. Es herrscht ein extremer Druck im Team, welcher je nach Zusammensetzung der Spieler variiert. Es gibt jedoch auch helfende Spieler.

Kommunikation und Erfolg beim spielen

Heroes of the Storm: Gemeinsam spielen sorgt für Erfolg beim spielen, zum Beispiel mit den Schattenwölfe ClanZwar ist es bei „Heroes of the Storm“ möglich, das Spiel zu spielen, ohne im Chat aktiv zu sein, allerdings ist eine gute Kommunikation ist wie in Stadtgame für den Erfolg im Spiel nötig, dass auch die Hilfe beauftragt werden kann, gegnerische Bewegungen der Truppen kommuniziert werden und andere Offensiven sicher geplant sein können. Jedoch können mit „Pings“ Befehle erteilt werden, wie beispielsweise: „Rückzug„Vorsicht!“ „Hilf mir!“ Bei der Fassung des Pingsystems ist die Chatkommunikation eher selten nötig, bedarf jedoch viel Übung.

Ein anderer Vorteil ist, dass die Befehle in der Sprache aller Spieler gezeigt werden, anders als bei jener Chat-Funktion. Spieler aus Deutschland spielen mit Sicherheit auf einem westeuropäischen Server. Die Sprache lautet hier Englisch. Wer in der eigenen Landessprache schreibt, fängt sich hierbei aber schnell den Ärger mit den Mitspielern ein. Die Gemeinschaft ist jedoch meist sehr tolerant, was die Rechtschreibung angeht, solang der Inhalt annähernd verständlich in englischer Sprache kommuniziert wird.

Das Spiel kann einen echten Freudenschub hervorrufen, sobald das eigene Team in einer Auseinandersetzung als der Gewinner hervorgeht. Fehler vom Anfang können im Nachhinein noch verbessert werden, sofern die Begeisterung und das Teamwork vorhanden sind. Die Mischung aus Leistung und Stolz sowie jene des Teams und auch die Befürchtung, dass es wieder schief gehen kann, erwecken das Ichbewusstsein und die Spannung, welche für das Spiel entscheidend sein können. Die Techniken des Spieles gestatten es, dass Teams vor einer vermeintlichen Niederlage doch noch als Sieger aus dieser Schlacht hervorgehen. Wer nicht alleine spielen möchte, der findet beim Clan „Schattenwölfe“ eine Gruppe netter Mitspieler (die Internetseite ist www.schattenwölfe.de), die ein ungezwungenes miteinander spielen ermöglichen.

Heroes of the Storm: Das Fazit zum Moba Review

Heroes of the Storm - Screenshot zum Moba KulthitHeroes of the Storm ist im Gegensatz zu den Konkurrenten Dota 2 und League of Legends ein sehr freimütiges Spiel. Führungsfähigkeiten, Teamfähigkeit, Kommunikationskompetenzen und strategisches Denken werden hier gefordert. Dennoch birgt der Titel beim Spiel ohne Freunde auch so seine Tücken und kann auch sehr viel Frust mit sich führen. Didaktisch bedenklich sind hier nicht die Darstellungen der Gewalt, sondern der Druck im Team, Spiel zu spielen ohne im Chat er Lerneffekt sowie die hohen Sanktionen seitens der weiteren Spieler.

Bedeutend ist auch, dass das Spiel nicht unterbrochen werden kann. Wird ein Spiel vorzeitig verlassen, egal ob durch einen verbindungstechnischen Fehler oder beabsichtigt ist unerheblich, so bekommt der Spieler weder Gold noch Erfahrung, sondern wird bestraft und in den kommenden Runden mit anderen „Überläufern“ gruppiert, was hierbei den Frust noch weiter verstärken kann.

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