Francesco und der Papst

Francesco und der Papst“ kam am 21.04.2011 in die deutschen und schweizerischen Kinos und wurde von vielen Interessierten besucht. Über die Zeit werden einzigartige Einblicke ins Leben des Papstes Benedikt XVI. gewährt.

Francesco und der Papst
  • Amazon Prime Video (Video on Demand)
  • Papst Benedikt XVI, Francesco Giuffra, Maestro Giuseppe Liberto (Schauspieler)
  • Ciro Cappellari (Regisseur) - Peter Weckert (Produzent)
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Der Papst Film stammt aus dem Jahre 2011 und ist ein Dokumentarfilm. Darin wird die berühmte Geschichte des elfjährigen Jungen erzählt, der eine Erfüllung seines Traums erlebt. Dieser handelt davon, einmal für den Papst zu singen. Abgelichtet wird ein ganz normaler Junge. Er lebt in Rom, liebt Fußball und das Pfadfinder-Dasein. Allerdings gehört die große Leidenschaft der Musik.

Francesco und der Papst – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der Dokumentarfilm „Francesco und der Papst“ entstammt der Idee von Peter Weckert. Mithilfe des Regisseurs und Grimmepreis Träger Ciro Cappellari konnten 90 Minuten zusammengeschnitten werden, die ohne Altersfreigabe allen Interessierten gezeigt zur Verfügung stehen. Aufgrund der Idee arbeitete Peter Weckert, zusammen mit Oliver Berben und Norbert Preuss, in der Produktion. Was mit der Hilfe von Constantin Film Produktion GmbH und Beta Film GmbH geschah. Alle Arbeiten wurden gefördert von FFF Bayern, FFA und den Deutschen Filmförderfonds. Der Regisseur ist auch verantwortlich für das Drehbuch der ein anderthalb Stunden Laufzeit. Bereits rund zwei Jahre nach dem Kinostart lief „Francesco und der Papst“ als Erstausstrahlung im Fernsehen, im ZDF am 29. März.

Die musikalische Begleitung der Szenen stammt von Alexander Hacke. Zwei Profis standen an der Kamera, es waren Tommy Mann und Ciro Cappellari. Dadurch konnte die Besetzung von Francesco Giuffra, dem Chorknaben, und Benedikt XVI. wunderbar ins Bild gesetzt werden. Geschnitten wurden die Szenen von Peter König und Stefan Richter.

Zusammenfassung & Story vom Film „Francesco und der Papst“

Bei Francesco handelt es sich um einen aufgeweckten Jungen, der gerne Fußball spielt und ein begeisterter Pfadfinder ist. Allerdings gehört seine Leidenschaft der Musik. Somit singt Francesco ein Knabenchor, dem „Pueri Cantores“. Aufgabe des Chors ist es, die päpstlichen Liturgien zu begleiten. Aufgrund der Einblicke in die Welt des Vatikans ist der Junge ganz fasziniert von dem Leben dort. Von da an ist sein größtes Vorbild Papst Benedikt XVI. Jedoch kann Francesco den Papst nur von Ferne bewundern. Deswegen ist sein Lebens-Wunsch, einmal das berühmte Solo, während der jährlichen Begegnung des Chors mit dem ehrwürdigen Heiligen Vater, zu singen.

Es dauert ein wenig, doch dank der schönen Stimme geht dieser große Traum in Erfüllung. Dabei kommt er seinem Idol ganz nahe. Wie geht das Leben danach weiter? Normalerweise gehört die Ehre, den Papst zu sehen und für ihn zu singen, nur Erwachsenen. Deswegen muss Francesco dies mit dem Verzicht auf Freizeit bezahlen. Zudem fühlt er sich immer mehr als Außenseiter, in der Familie sowie in der Schule. Selbst seine Brüder besitzen kein Verständnis für diesen außergewöhnlichen Musikgeschmack. Deswegen ziehen sie den Bruder immer wegen der Begeisterung für den Papst auf.

Für den Zuschauer kommen wertvolle Bilder auf die Leinwand. So nahe konnten erst wenige Leute dem Papst sein. Der kleine Protagonist wird während der Probezeit bis zum Höhepunkt des bisherigen Lebens, das Singen für den Papst Benedikt XVI., begleitet. Ganz nebenbei kommen Probleme, angesprochen von Cappellari, auf den Tisch, mit denen die Anhänger der katholischen Kirche und auch die katholische Kirche selbst zu kämpfen haben. In der schnell drehenden Welt fühlt sich nämlich auch die Kirche zunehmend als Außenseiter.

Immer mehr sieht sich die Religion zu anderen Maßnahmen gezwungen, um ihre Werte und Positionen zu behaupten. Dafür steht stellvertretend der Chorleiter Giuseppe Liberto, der dieses Identitätsringen und das Bemühen verdeutlicht. Problem ist: Der Chor leidet an Nachwuchsmangel, weil moderne Eltern immer weniger ihre Kinder für diese Chorschule anmelden. Deswegen fasst der Chorleiter eine unkonventionelle Entscheidung. Ziel ist es, mit den Vorurteilen in der Öffentlichkeit aufzuräumen und dem Erscheinungsbild des Chors zu modernisieren. Dazu gründet der Leiter eine Webseite. Zusätzlich plant er, eine CD herauszugeben, gespickt mit sakraler Musik. Somit entstehen Fragen, ob nicht die Jahrtausend-alten Traditionen und Lehren verloren gehen?

Bereits im Vorfeld zeigt sich, wie sehr die katholische Kirche bemüht ist, die althergebrachten Werte beizubehalten. Die Zuschauer sehen auch die Skepsis einiger Würdenträger, denn der Wunsch von Cappellanis, ein frisches, persönliches Bild des Papstes nach außen zu zeigen, stößt an harte Fronten. Der sonst verborgene Blick hinter die Kulissen des Vatikans wird dem Zuschauer gewährt.

Kritiken und Fazit zum Film „Francesco und der Papst“

Der Vatikan, als Entscheidungsträger, ließ sich schnell von der Idee des Film „Francesco und der Papst“ überzeugen. Den Kirchenstaat aus der Perspektive des elfjährigen Francesco, ein guter Chorsänger, zu zeigen. Lange blieb die persönliche Darstellung des Papstes ein heikles Thema, denn die Kurie das Geheimnisvolle sollte um jeden Preis bestehen bleiben. Dennoch gelingt es dem Regisseur, den Zuschauern, die sonst nicht öffentlichen Seiten des Kirchoberhauptes, zu präsentieren.

Aufgrund des Passierscheins erhält der Filmemacher Zugang zu privaten Bereichen des Vatikans. Normalerweise sind diese Stellen für Außenstehende nicht zugänglich. Ganz nebenbei wird Papst Benedikt XVI. auf zahlreichen Reisen begleitet. So tauchen seltene Aufnahmen des Papstes Benedikt VI. und von dem Menschen im Amt auf der Leinwand auf. Allerdings besitzt die Darstellung auch seine Grenzen. Viele Kritiker beurteilten, dass „Francesco und der Papst“ nur zur österlichen Erbauung von Papst-freundlichen Kindern dient. Für mitdenkende Erwachsene dürfte das Hintergrundwissen etwas dürftig sein, um bei dieser Zielgruppe einen Kinohit zu landen.

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