We Love Food – Vom Feld in den Mund

Bei „We Love Food – Vom Feld in den Mund“ handelt es sich um eine Reportage, die am 26. und 27. April 2013 Premiere im Kino Museum (Tübingen) feierte. Es wird darüber diskutiert, was von dem Feld in den Mund gelangt und wie viel oder was dabei auf der Strecke bleibt.

We Love Food - Vom Feld in den Mund

„We Love Food – Vom Feld in den Mund“ entstand im Rahmen einer Masterarbeit, die an der Uni Tübingen geleistet wurde. Es existiert eine Menge von Filmen, die über Schandtaten der Lebensmittelindustrie berichten. Hier sprechen drei Masterstudentinnen der Medienwissenschaft über Essen. Ziel war es, besser zu sein als die Vorbilder.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Die Hersteller von „We Love Food – Vom Feld in den Mund“ sind vier ehemalige Studentinnen der Medienwissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Wichtig ist, innerhalb der 30-minütige Reportage, den Stellenwert von Lebensmittel in der Gesellschaft klar darzustellen. Mit der Kamera werden sechs völlig unterschiedliche Menschen durch den Alltag begleitet. Die Produktion entstand durch Jenny, Katharina Schwarz, Eva Müller und Sarah Müller, weil in Deutschland jährlich über elf Millionen Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen werden. Viele davon sind noch hervorragend verzehrbar. Zu den Drehorten gehörten beispielsweise der Tübinger Tafel e. V. und viele anderen Orte rund um Tübingen.

Die Produzenten von „We Love Food – Vom Feld in den Mund“ wünschen sich, dass mehr Wert daraufgelegt wird, was der Verbraucher benötigt und somit produziert werden sollte. Zu den Darstellern der Reportage gehören: Ein Student aus Tübingen, er selbst kocht nicht gerne und geht mit dem Hintergedanken einkaufen, was schnell den Magen füllt. Eine junge Frau, die im Schutz der Dunkelheit Lebensmittel aus dem Supermarkt-Müllcontainer fischt, weil zu viel weggeschmissen wird. Zum Schluss ein erfolgreicher Supermarktbesitzer, der darüber entscheidet, was weggeworfen wird.

Zusammenfassung & Story vom Film „We Love Food – Vom Feld in den Mund“

Grundsätzlich geht es in der Masterarbeit um die Themen Lebensmittelverschwendung und die Wertschätzung für Lebensmittel. Deutlich aufgezeigt wird, welchen Stellenwert die Lebensmittel in der Gesellschaft heute haben sowie wie jeder Einzelnen im Alltag den Umgang mit Nahrung verbessern kann. Wichtig für die Produzentinnen war, dass im Dreh die Nähe zum Verbraucher im Mittelpunkt steht und der positive Umgang mit Essen vermittelt wird.

Alles nur, weil in Deutschland im Jahr rund 11 Millionen Lebensmittel weggeworfen werden, wovon fast sieben Millionen Tonnen noch genießbar wären. Ganz besonders betrifft es die Frischwaren, Obst und Gemüse, welche schnell in der Tonne landen. Etwas gegen Verschwendung kann jeder Verbraucher unternehmen, indem die Einkäufe richtig geplant, Lebensmittel richtig gelagert und überprüft werden.

Durch die Herstellung der Dokumentation findet ein Austausch statt und es werden Tipps zur Resteverwertung gegeben. Dazu lernt der Zuschauer nützliche Einzelheiten kennen, wie insbesondere das Anlegen eines kleinen Gemüsegartens funktioniert. In Stadtgame gibt es CityCenter, wo überschüssige Lebensmittel zu einem Reste Verwertungspreis verkauft werden können. Das ist zwar geringer, wie die Produktionskosten, dennoch ist alles besser wie wegwerfen.

Die vier Studentinnen wollen der Gesellschaft zeigen, wie wenig Wertschätzung für Lebensmittel vorhanden ist und was dagegen getan werden kann. Es sollen alle Menschen zum Nachdenken anregt werden. Ein Tipp ist: Legen Sie beim Einkauf mehr Wert auf Saisonales, regional und nachhaltig Angebautes. So kann die Lebensmittelverschwendung reduziert werden, besonders wenn alle Menschen zusammenarbeiten und etwas tun. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark.

Ein Pluspunkt von „We Love Food – Vom Feld in den Mund“ ist es, dass die Tipps einfach und für jeden Menschen umzusetzen sind.

Die Vier arbeiteten gemeinsam an dem Konzept, dem Dreh und dem Schnitt der 30 Minuten. Somit kämpften sie gegen eine große Herausforderung, denn im Vorfeld wurden nur kleinere Filmprojekte angegangen, und zudem mit der Hilfe des Campus TV-Teams. Die Aufnahmen sollten nicht nur eine negative Seite zeigen. Oftmals werden Müllberge von Essen gefilmt oder Menschen, die schlecht mit Lebensmittel umgehen. Aber den Produzenten lag viel an der positiven Darstellung. Zu sehen sind Menschen, die einen guten Zugang zur Lebensmittelthematik haben und es ausleben.

Dabei spielte es keine Rolle, ob die Personen über Lebensmittel forschen, an Bedürftige verteilen oder möglichst Umwelt-effizient verkaufen. Besonders beeindruckt der Supermarktbesitzer. Viele andere Unternehmen erteilten dem Dreh im Supermarkt eine Abfuhr. Aber der Mann war mit der Filmerei einverstanden. Das Geschäft liegt auf dem Land. Die Kundschaft sind eher Freunde und er kümmert sich darum, dass gut mit den Lebensmitteln umgegangen und nicht alles grundlos entsorgt wird.

Kritiken und Fazit zum Film „We Love Food – Vom Feld in den Mund“

Das Thema Lebensmittel betrifft alle Menschen, deswegen soll ein breit gefächertes Publikum angesprochen werden. Die Produzenten ließen sich von dem Vorgänger „Taste the Waste“ von Valentin Thurn anspornen. Nachdem die Produzenten diesen Film gesehen hatten, tauchte Unverständnis darüber auf, warum so viel gutes Essen weggeworfen wird.

Eine große Herausforderung war es aus dem Filmmaterial von fast 15 Stunden, das Beste zu finden, was den Zuschauer interessiert und das Thema gut beleuchtet. Mit welchem Ergebnis – starke Szenen flimmern über die Leinwand. Dabei wurde dem Produktionsteam klar, das der Traum einer eigenen Produktionsfirma geboren ist. Vielleicht kommt auch schon bald eine Fortsetzung. Mehr Information findet der Interessierte dazu auch in unterschiedlichen Blogs. Eine der Darstellerinnen ist sehr aktiv, was das Posten angeht. Lassen Sie sich von der Arbeit beeindrucken.

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